Alle Infos wie Mike Jucker nach Maui gekommen ist und Mike Jucker Individual Surfwear Hawaii zustande kam

Tagebuch

Lernen an O’ahus North Shore

..Nach einer unproduktiven Zeit, bei meinem Kollegen in Florida habe ich entschieden eine Kollegin in Honolulu zu besuchen, Hawai’i ist ja schliesslich der Nabel der Tiki GodSurfwelt. Nachdem ich in meinem Auto gelebt habe fuer ein Weilchen, fand ich den Weg ins Backpackers bei Three Tabels Beach. Ich erinnere mich noch genau wie ich zum ersten Mal die Waimea Bay gesehen habe: Es war ein Gefuehl, als waere ich direkt in einem der Surfmagazine, die ich immer gelesen habe. Die Wellen und Spotsetups sind hier ganz anders als in Costa Rica. Als erstes musste ich mich schnell daran gewoehnen, dass ich nun nicht mehr ueber Sand surfe, sondern ueber Riff. Im weiteren waren da immer mindestens 20 andere Typen im Wasser. Meinungsverschiedenheit unter Haustieren Oft kam ich aus dem Wasser ohne eine einzige Welle gesurft zu haben. Da die meisten Wellen an der North Shore weiter aussen brechen, war das rauspaddeln selten mit Duckdives und Waschgaengen verbunden. So habe ich mich manchmal auch wieder an Orten gefunden, wo ein Binnenlaender eigentlich nichts verloren hat. Zuschauen war alles. Wie es jedoch so geht, mit der Hilfe von neuen Freunden, die mich ueberall hin mit geschleppt haben und viel Enthusiasmus machte ich meine ersten Fortschritte. Da die Wellen selten kleiner als kopfhoch waren, surfte ich immer groessere Bretter (7’2” plus). Mit der Zeit gewoehnte ich mich an die Groesse der Wellen und Bretter und kam deshalb zur Ansicht: Es gibt keine zur grossen Wellen nur zu kleine Bretter. Garuda MaskLeider waren meine 3 Monate viel zu kurz, aber amerikanische Einreisebestimmungen trieben mich zur Weiterreise...

..nach Indonesien, eines jeden Surfers Traum! Disneyland fuer Surfers! Wiederum erlebte ich einen kleinen Kulturschock. Suedostasien ist so anders, als Lateinamerika und Hawai’i. Die Sprache: Kauderwelsch. Meine peruanischen Kollegen im Backpackers auf O’ahu haben mir aber nahe gelegt, die Sprache zu erlernen oder wenigstens einige Schluesselwoerter. So habe ich mich daran gemacht, mindestens 5 Woerter pro Tag zu paucken. Dies hat sich als enorme Hilfe fuer die 6 kommenden Monate er- wiesen. Ich hatte das Glueck die ersten paar Wochen mit einigen ortskundigen Australiern zu verbringen, mit denen ich 6 Wochen in Lakai Beach verbracht habe. Meine Brettlaenge ist nun auch auf 6’6” geschrumpft, da die grossen Guns von Hawai’i erst gar nicht in die Wellen passen. Occy's left a.k.a Nihiwatu - Beyond TimorIn Indonesien konnte ich dann alles, was ich in O’ahu gelernt habe, bestens umsetzen und erweitern. Speziell fuer das Ueben von Barrelrides ist Indo bestens geeignet. Nirdgenwo, hatte ich mehr Wellen wo ich bestens dafuer ueben konnte, als hier. Alles in allem ist Indonesien bestes Terretorium fuer Erkundungsreisen und Surfen. In den weiteren vier Monaten entdeckte ich einige persoenliche Secretspots, reiste auf einer Faehre von Bali nach Timor, hatte das enorme Glueck eine der exklusivsten Wellen auf Sumba surfen zu duerfen und konnte mein Horizont in Kultur und Wellenkenntnis erweitern. Sechs Monate in Indonesien waren fuer mich ein absoluter Hoehepunkt. meiner Reise bis jetzt, nicht nur die Wellen, sondern auch die Leute und deren Gastfreundschaft waren einzigartig. Meine wachsenden Sprachkenntnsse waren instrumental und haben Tuer und Tor geoeffnet. Nach 6 Monaten war es dann so weit, zu entscheiden, wie es weiter gehen sollte. Zurueck zur North Shore war fuer mich die praktischste Loesung, da mein Ticket ein return Ticket war ab Honolulu. Oben drauf hatte ich einige meiner Sachen im Backpackers gelassen und wusste auch, dass wenn ich zuruck gehe, ich ein wenig arbeiten kann. Warum also nicht zurueck in bekannte Gefilde. Natuerlich war ich jetzt auch parat um mehr Spots and dem weltbekannten Siebenmeilenwunder in Angriff zu nehmen.

Zuruck auf O’ahu lief alles bestens, ich kannte die ganze Nachbarschaft noch vom Winter bevor. Die Crew im legendaeren Cabin 5 hatte jedoch von peruanischer Vorherrschaft zu suedafrikanischer Vorherrschaft gewechselt. Natuerlich waren alle Jungs, die da waren, Peruaner wie Sue Afrikaner absolute chefen chargers, die gingen auch bei 20 Fuss Waimea und 2nd Reef Pipe noch ins Wasser. So lange ich es verantworten konnte, ging ich auch immer mit den Jungs mit und surfte nun wieder Bretter die im 7 Fussbereich lagen. Etwas spaeter in diesen Winter habe ich mir dann ein neues 6’6” geleistet, was sich wie ein Skateboard anfuehlte. In dieser Zeit hatte ich auch einiges an Kollegen aus Zurich und Deutschland die mich besuchen kamen. Das Leben konnte nicht besser sein. Nach drei Monten musste ich jedoch das Land verlassen, da man in den Staaten nur 3 Monate als Tourist bleiben darf. Mein Kollege, Obarns und ich nutzten diesen Umstand und flogen in die Phillipinen fuer vier Wochen. Wir hatten jede Menge Spass, schauten uns Cloud 9 auf Siargao Island an, waren aber zur falschen Jahreszeit dort. Die Wellen waren dauernd verblasen. Wir fanden einen ganz passablen Spot im Norden der Insel, der jedoch ganz schoen versteckt war. Unsere Gastfamilie meinte zu uns, dass wir die ersten Touristen seit fast einem Jahr waren, die sie besuchten. Nach 2 Wochen wurde es dort dann aber zu langweilig, wir beschlossen den Norden des Landes anschauen, La Union und Baler waren die Spots, die Wellen waren OK aber bestimmt nicht um damit parlen zu gehen.